(by Peter Henn, 02.03.2001)
(1) Insgesamt war das Verhältnis zwischen Italienern und Deutschen sehr, sehr gut und wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Gastfreundschaft.
Katharina Schaumann, Anna Veith
(2) Der Tag danach: Im Bus eingeklemmt zwischen den Sitzen möchte man schlafen, um von den vergangenen Tagen zu träumen... Gestern Abend, beim Ende unserer Reise, der Abschieds-party, habe auch ich realisiert, dass für uns alle, besonders für Peter Henn ein langer Traum wahr geworden ist. Welche Kraft hat Musik, dass sie Freundschaften aufbaut, die nicht viele Worte brauchen! - Beeindruckt sind wir Deutschen wohl am meisten von der natürlichen Herzlichkeit, die von den Sekunden an, wo wir am Freitagabend aus dem Bus stiegen, zu spüren war. Maria Luisa, danke, dass du so lieb für uns da warst... Alles Liebe nach Cittadella!
Eure Marie Sewing und Antonia Scharf
(3) Schade, dass diese geniale Fahrt schon wieder vorbei ist, aber man soll ja immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Das erste Konzert (in Venedig) war schon super, doch wurde es vom zweiten (in Cittadella) noch übertroffen und der Dienstagabend war der Stimmungshöhepunkt. Hoffentlich können wir den Kontakt so halten, wie er im Moment ist. DANKE an Peter Henn, Toni Schüller und alle Italiener, die zu einem gelungenen Aufenthalt beigetragen haben. Besonders liebe Grüße von mir an Chiara,ich hoffe, wir bleiben in Kontakt und komm mich mal besuchen! Ciao e Arrivederci.
Euer Moritz von Sassen
(4) Diese Fahrt ist wirklich zum Weiterempfehlen! Schade, dass wir jetzt schon fahren mussten., ich wäre gerne noch länger geblieben. Es wurde einem ein völlig anderes Gefühl bei den Konzerten gegeben, da es schon sehr aussagekräftig ist, wenn die Kirche voll ist und es nicht nur Familie und Freunde sind. Die Italiener waren nett und haben gute Stimmung verbreitet. Insgesamt war´s cool und ich freu mich auf nächstes Jahr, wenn wir von euch besucht werden.
Danke, Ciao, Claudia Neumann
(5) Während so 120 Leute und zwei Pauken Sonntagmittag durch Venedig liefen, überkam uns die Frage: "Halten die Italiener uns eigentlich für bescheuert?" Als 11 Stunden später 400 Menschen nach einer gelungenen Vorstellung des Requiems z.T. sogar mit standig ovations das Meisterwerk feierten, war uns klar, dass die einzige Antwort "NEIN!" heißen musste. Als beim "Confutatis" die Alt-Reihe vor uns erschrak oder die Kinder Im Publikum beim "Dies irae" vor Schrecken ihre Ohren zuhielten, verstanden wir erst recht, wie kraftvoll und bewegend Musik ist.
Die Freundlichkeit der Gastgeber, die Schönheit Venedigs und das Strahlen auf Peter Henns Gesicht nach dem Konzert im Dom von Cittadella machten diese Reise als unvergessliches Erlebnis komplett. Danke an dieser Stelle an alle, die diese 5 Tage für uns möglich gemacht haben, vor allem an unsere Gastfamilien, die Busfahrer und an Toni + Peter. Hoffentlich wird es nicht die einzige Fahrt bleiben...
Alex Urban und Daniel Naumann
(6) Ciao Bella, wie geht es dir? Ich wollte mich hier noch einmal bei dir bedanken für alles. Ich war bei euch zum erstenmal in einer Gastfamilie überhaupt - es war eine sehr schöne Erfahrung und dazu hast du den größten Teil beigetragen.
Dein Martin Bobowk
(7) Hallo, ihr Lieben! Die Requiem-Aufführung im Dom von Cittadella war das Größte und Schön-ste, was ich "chormäßig" bisher erleben durfte. Augenblicke, wie ein sich während des "Dies irae" die Haare raufender Peter Henn, wie die Begeisterung aller Zuhörer und Mitwirkenden, wie die Abschlussparty, die die deutsch-italienische Freundschaft einfach spüren ließ, ich werde sie nicht vergessen! Ich liebe Italien. - Auf die Zukunft!
Wigand von Sassen
(8) Auch dies Fahrt war wieder unglaublich! Besonders gefallen hat mir die gute Stimmung in der Gruppe. Ich fand auch gut, dass die italienischen Jugendlichen dieses Mal mehr in das Programm eingebunden waren. Dadurch ist das Verständnis untereinander noch besser geworden. - Vielen Dank für diese tolle Fahrt.
Moritz Dästner
(9) Wenn mir jemand vor 20 Jahren (Beginn meiner Schulchorzeit am EMA) erzählt hätte, dass ich eines Tages diesen Super-Chor als Solist nach Italien begleiten darf, hätte ich es nicht geglaubt. Für meine diesbezügliche Entwicklung bin ich sehr überrascht und dankbar zugleich. Allein dies zu erleben bin ich sehr dankbar, vor allem dir, Peter, für deine Unterstützung in all den Jahren.
Thomas Klose, Tenor-Solist
(10) Eine unglaubliche Vision ist mit dieser (für uns) spektakulären Aktion verwirklicht worden. Das Erlebnis vor so einem Publikum in zwei bildschönen Kirchen zu musizieren, muss jeder selber haben, denn es ist unbeschreiblich. Nur die Erinnerung daran lässt mich noch erschauern, ich kann es immer noch kaum fassen. Diese Tournee war ein einzigartiger Höhepunkt in meiner musikalischen Karriere und wird sehr lange unübertroffen bleiben. Jetzt erst weiß ich, wie richtiges italienisches Essen schmeckt, das "mit Liebe" gemacht worden ist. Ich liebe Italien.
Nicolai Urban
(11) Einfach Klasse, dass diese Fahrt wirklich realisierbar geworden ist. Die Stimmung in der Gruppe war gut, die Organisation auch und die gesamt Fahrt war wirklich der Mühen wert. Die Konzerte in Venedig und Cittadella werden wohl noch lange nicht richtig gefasst werden können - für mich klingt es immer noch ein bisschen utopisch, dass wir in VENEDIG ein Konzert hatten! Danke für alles!
Katharina Schlemm
(12) Ein unvergessliches Bild: Gerhard im Kriechgang imt Rucksack auf dem Rücken und Liste zum Abhaken in der Hand bei der Kontrolle im Doppeldecker-Bus.
Unglaublich: Sogar aus Berlin, Düsseldorf und Müchen kommen die Chormitglieder per Auto / Bahn / Flugzeug, um am Erlebnis "Chorreise nach Italien" teilzunehmen.
Unfassbar: Die Venezianer zahlen L 40.000,- um mich singen zu hören!
Das alles wäre nicht möglich ohne Peter! Vielen Dank!
Waltraud Gierlich
(13) Wenn es eine Sache gibt, die verschiedene Generationen und Kulturen zusammenschweißt, dann ist es die Musik. Genau dies, finde ich, ist uns auf dieser Reise gelungen...Allen Organisatoren gilt es an dieser Stelle herzlichen Dank zu sagen.
Christiane Torno
(14) Toll Carlo, dass du mit uns Deutsch gesprochen hast, und super, Alida, dass du versucht hast, mit uns Deusch zu sprechen! Ansonsten war die Hand- und Fußsprache mit euch und euren Bekannten sehr lustig und auf eine andere Art sehr kommunikativ. Danke für die tollen Tage!
Anna und Maria Weber
(15) Ein einmaliges Erlebnis in zwei so unterschiedlichen Kirchen zu singen! Wunderschöne Städte wie Verona und Venedig, die tolle Gastfreundschaft, die schöne Sprache und die Musik machen diese Fahrt unvergesslich.Bis zum nächsten Mal!
Anna Thomas
(16) Die Abschiedsparty hat zunächst das Bild einer strikten Trennung nach Sprachzugehörig-keit zwischen Italienern und Deutschen. Nach einiger Zeit bot sich aber ein anderes Bild: Italiener und Deutsche mischten sich auf der Tanzfläche. Offensichtlich war eine verbale Verständigung nicht mehr nötig (wegen der Phon-Stärke wohl auch nicht mehr möglich). Als neue Sprache wurden die Musik und der Tanz entdeckt. Dies gipfelte nach Beendigung der Darbietung durch die Band in eienm gemeinsamen Singen voller Lebensfreude zwischen den italienischen und deutschen Jugendlichen.
Olaf Korn
(17) Auch wenn ich nicht in einer Gastfamilie war und dadurch nicht so den privaten Kontakt zu den Familien hatte, konnte man aber immer wieder spüren, dass wir hier willkommen waren, da wir wie Freunde und nicht wie Fremde oder Eindringlinge behandelt wurden. Ich fand die Reise sehr schön und werde noch lange in positiver Erinnerung daran zurückdenken. Danke für alles!
Andrea Simon
(18) Die Italiener haben diese Fahrt durch ihre Mühe und Gastfreundschaft zu einem einmaligen Erlebnis gemacht! Ich freue mich auf ein Wiedersehen und hoffe, dass dieser Austausch auch für die kommenden "Musiker-Generationen" bestehen bleibt. Danke für alles!!!
Philipp Jacobs
(19) Liebes Cittadella, in deinem Theater sitzt man wie unter einem Sternenhimmel. Wir lieben es. Deine Jugend sprüht die Lebensfreuede der Musik aus, so - wie die italienische Sprache. Wir bedanken uns für die schöne Zeit und werden uns immer bei Dir zu Hause fühlen. Auf ewige Freundschaft - Cittadella, wir lieben dich.
Lena Kocanis
(20) Eine unglaubliche Reise: 130 Bonner fahren nach Italien und werden in einer Kleinstadt mit einer Herzlichkeit und Selbstverständlichkeit empfangen, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Dann füllen sich dank der hervorragenden Organisatoren zwei Kirchen bei zwei Konzerten, und wenn am letzten Abend eine italienische Band und deutsche Chorsänger und Solisten zusammen ein amerikanisches Lied singen, dann weiß man, was Völkerverständigung ist. Vielen Dank!
Steffen Schaepe
(21) Diese wunderschöne Reise war eine sehr schöne Erfahrung. Die Atmosphäre zwischen den Gastfamilien und uns war unglaublich. Wir hatten während dieser Reise viel Zeit, die wunderschöne Kultur und Umgebung wahrzunehmen. Alles war sehr gut vorbereitet und ich bedanke mich dafür. Das letzte, was ich noch beitragen möchte, ist, dass die Konzerte zu meinen schönsten gehörten. Die schönen Kirchen waren beide Male voll und die Stimmung super. Ich hoffe, dass ich so eine Reise noch einmal erleben darf. Vielen Dank.
Dominic Urban
(22) In einer so tollen Truppe an so schönen Orten unter einer sehr engagierten und professi-onellen Leitung zu musizieren, das war schon ein Erlebnis. Unvergesslich wird mir sicher auch unsere Männer-WG im Hotel mit klar geordneter Bettenverteilung, Handtuchanordnung und Schlafordnung bleiben. - Schön war es auch, mit unserer Tochter gemeinsam ein Musikprojekt zu unternehmen.
Andreas Döring
(23) Diese Italienreise war wirklich eine Erfahrung wert. Obwohl ich im Hotel untergebracht war, lernte ich die Italiener gut kennen. Sie waren alle unheimlich lieb und kamen immer mit einem Lächeln auf einen zu. .. Somit möchte ich mich bei allen Organisatoren ganz, ganz herzlich bedanken und ich wünsche mir auch für die Zukunft, dass diese Reisen oder Fahrten von dieser Art unbedingt weiter geführt werden.
Alexandra Torno
(24) Auf dieser ersten musikalischen Reise nach Venedig und Cittadella (seit 25 Jahren bereise ich mit Vokalmusik Europa und auch Südamerika) sind mir beide Konzerte mit EMA-Chor und -Orchester als großes Erlebnis in bleibender Erinnerung.
Sowohl die persönliche als auch klangliche "Mischung" in diesem großen Chor sucht ihresgleichen im Köln-Bonner Raum. Das Orchester hat beachtliches Niveau, spielt den Part des Mozart-Requiems und die Sätze aus Bachs h-moll-Messe als auch die D-dur-Suite professionell, mit Hingabe und klanglicher Präsenz, trägt dadurch vor allem als "Basis" diesen wunderschönen vollen, hellen und frischen Chorklang mit.
Große Komlimente aber auch an Peter und Toni, die in sich ergänzender Weise kollegial proben, dirigieren und leiten.
Wolfgang Georg, Bass-Solist
(25) Immer wieder kam Lob von jeder Seite. Man hat sich um uns gekümmert, wir wurden versorgt und erheitert, wann immer es ging. Die Konzerte sind so gut gelaufen allein wegen der unglaublichen Motivation: ein umwerfendes Publikum und extrem freundliche Gastgeber.
Jakob Welsing
(26) Vor so vollen Häuseren zu singen und das verwöhnte und musikerfahrene italienische Publikum so begeistert zu erleben, das war faszinierend. Und Tintoretto im Einsingeraum von S. Stefano, Bassano in der Sakristei des Doms von Cittadella - wie viele Kleinode in welchen Kirchen Italiens warten noch darauf, von uns angesungen zu werden?
Jürgen Schimanski
(27) Als Spätberufener hätte ich mir einen Auftritt im Ausland nicht träumen lassen. Ein einmaliges Erlebnis. Gratulation und Dank an Peter und natürlich Dank auch an Bach und Mozart.
Karl Daniels
(28) Ein schönes Bild bleibt in Erinnerung: Vier italienische Helfer und ein Padre knieen im Duomo vor dem dirigierenden Maestro, um ihn auf ein Podest zu stellen - mit rotem Teppich! Genauso fühlten wir alle uns von unseren italienischen Gastgebern auf Händen getragen!
Mille grazie e viva Citadella!
Bettina Schlegtendal
(29) Bin länger im Chor als Peter. Immer denke ich, es muss Schluss sein, Abschied nehmen, bevor die Fossilisation eskaliert. Ein Glück, ich hatte es noch mal verschoben. Ein Traum: eine Kon-zertreise nach Italien, mit solcher Musik, unter solcher Leitung, mit so einer anregenden Gruppe, eine so angenehme Mischung von Generationen und Professionen. - Abenteuerlich schön.
Rosemarie Münch
(Tenor mit tief internalisierter Zuordnung zu den Männerstimmen.
Renne dem Peter schon nach in die Herrentoilette, aber Peter meinte
ironisch, Tenor-singen reiche nicht, um hier richtig zu sein.)
(30) Wir fahren mit einem Hochgefühl nach Hause, traurig, dass diese Tage zu Ende sind.
Berit auf´m Kampe (Geige) und Andrea Friedrich (Bratsche), die aufgrund der Zimmereinteilung zum Doppelpack gezwungen wurden - und sich gerne in dieses Schicksal fügten.
(31) Manche Dinge kann man nur schwer nachholen, wenn es in Kindheit und Jugend keine Gelegenheit dazu gegeben hat - zum Beispiel die Gemeinschaft in einem Chor oder Orchester zu erleben.
Mein Freund Angel hat mir vor einigen Jahren diese seltene Gelegenheit zum "Nachholen" im EMA-Chor eröffnet. Vom ersten Chorsingen bis zum Konzert in Venedig und Cittadella sind jetzt fünf Jahre vergangen. Das Schönste an dieser Italien-Reise ist, dass sie nicht den Abschluss bildet, sondern wiederum ein Schritt bei der Erschließung dieser wundervollen Welt der Musik ist.
Der Filarmonika Cittadellese allen Dank. Allen Jugendlichen wünsche ich, dass sie weiterhin mit dem Elan und der Motivation dabei sind, wie sie sie in dieser Woche gezeigt haben. Ihr seid eine ganz tolle Truppe. Toni & Peter wünsche ich weiterhin ihre Begeisterungsfähigkeit. Für meinen Freund Angel hoffe ich, dass er bald wieder dabei ist.
Paul Schlüter
(32) "Winne - wenne - wanne - wonne" unter dem empörten Protest eines venezianischen Hundes auf dem Kirchenvorplatz gibt´s nicht alle Tage!
Ein deutsches Ehepaar nach dem Konzert in Santo Stefano: "Sie haben uns glücklich gemacht! Dankeschön!" - Ein älterer Herr nach dem Konzert in Cittadella: "Die kirchliche Musik ist sehr intellektuell. Aber so, wie Sie sie gesungen haben, kann sie jeder verstehen und Freude daran haben."
Nora Beth
(33) Und noch einige Lichtblicke:
- zwei Pauken, bei deren Gewicht die Arme lang und länger werden,
- ein Hotel, bei dem die Frühstücksbrötchen ausgehen und die Busfahrerin aushilft,
- enge Zimmer im Palace und daraus resultierende Verteilungskämpfe um die Bettenbelegung,
- ein glücklicher Jakob nach einem Geburtstagsständchen aus 140 Kehlen.
JürgenSchimanski-Welsing
(34) Die EMA-ITALIEN-REISE, eine Symphonie in 4 Sätzen:
1. Satz: Ouvertüre in Verona, Augenlust von A (wie Arena) bis Z (wie S. Zeno), Einstimmung und Fokussierung durch Stimmung und Orchester-Probe
2. Satz: Konzert in S. Stefano, Venedig; eine Hochleistung, die nach widrigen Bedingungen der GP durch Disziplin und Konzentration zustande kommt und auch das anspruchsvolle Publikum in der voll besetzten Kirche überzeugt.
3. Satz: Herzstück und Höhepunkt - unser Konzert im Duomo von Cittadella; Mitwirkende werden zum Medium, Hörer zu einem Resonanzkörper; Musik als pures Geschenk, als Götterfunke, der alle verbindet.
4. Satz: Rondo Allegro Veneziano, Feier und Abschiedsparty senza fine im Hotel Palace. Ciao, cari amici di Cittadella, vi attendiamo la prossima volta a Bonn.
Die ganze Symphonie: ein mitreißendes, gelungenes Meisterwerk dank Tüchtigkeit und Glück!!
Ich danke jedem, Gästen und Gastgebern, jung und alt, Profis und Amateuren, Mitwirkenden und Hörern, für seinen/ihren unverzichtbaren Anteil am Zustandekommen dieses opus optimum. Ganz besonders aber danke ich Giovanna, mille grazie!
Peter Henn